
Kronen Zeitung
BULLEN-TALENT
WM-Held muss noch auf seine Chance warten
Nach der sehr starken U17-WM forderten viele, dass Johannes Moser im Training bei Red Bull Salzburg eine Chance bekommt. Nach dem Trainingsauftakt der Bullen ist jedoch klar, dass sich das Offensivtalent gedulden muss.
Die U17-WM in Katar war das Turnier von Johannes Moser. Der Kärntner war eines der Erfolgsgesichter des ÖFB-Teams und hatte großen Anteil daran, dass Österreich ins Finale kam. Als Torschützenkönig spielte sich das Bullen-Talent ins internationale Rampenlicht. Viele Experten, wie auch U17-Teamchef Hermann Stadler, forderten daraufhin, dass man den Kickern auch bei den österreichischen Bundesligisten mehr Chancen gibt.
Im Fall von Johannes Moser wird das bei Red Bull Salzburg jedoch noch nicht der Fall sein. Der 17-Jährige war beim Trainingsauftakt des heimischen Vizemeisters nämlich nicht dabei. Grund dafür ist, dass er seit dem Großereignis an einer Schambeinentzündung laboriert sowie Probleme mit den Adduktoren hat.
U17-Spieler international begehrt
Außerdem ist der Kader der Bullen mit 30 Spielern, die am Mannschaftstraining teilnahmen, sehr groß. Dennoch könnte man einem Spieler mit einer Zukunftsperspektive die Chance geben, sich zumindest im Training zu zeigen. Diese Forderung wurde mit der Verletzung Mosers aber ohnehin obsolet. Wie sehr die U17-Kicker von Österreich durch das erfolgreiche Turnier jetzt aber im internationalen Fokus stehen, zeigt der bevorstehende Transfer von Austria Wiens Ifeanyi Ndukwe. Der Verteidiger soll sich dem großen FC Liverpool anschließen.
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